Ich bin Biggi Junge. Schon als kleines Kind hatte ich mehr Interesse an Tieren als an anderen Kindern. Hasen, Katzen und Meerschweinchen mochte ich sehr, aber Hunden gehörte meine besondere Liebe.
Dass ich mich beruflich ins Gesundheitswesen orientierte, führte dazu, dass der Wunsch, einen Hund bei mir aufzunehmen, lange Zeit in der Versenkung verschwand.

Auftauchen sollte er erst wieder 2011, als meine erste Hündin Nana, eine Deutsche Schäferhündin aus dem spanischen Tierschutz, zu mir kam. Nana war eine Handicap-Hündin. Sie hatte nur eine halbe Nase und ihr Unterkiefer war an zwei Stellen gebrochen gewesen, so dass sie ein bisschen wie ein Säbelzahntiger aussah. Nana war die Selbstverständlichkeit in Person und hat es mir als Hunde-Anfängerin sehr leicht gemacht.

Und dann kam Charlie, ein Galgo-Mix, ebenfalls aus dem spanischen Tierschutz, der dort im Alter von wenigen Wochen mit gebrochenen Vorderläufen an einer Autobahn aufgefunden worden war. Charlie wurde zu dem Hund, der alles ins Rollen bringen sollte.
Nach Nanas sehr plötzlichem Tod nach nur kurzer Zeit bei mir, begann Charlie seinen Koffer auszupacken.
Drin waren ein massiver Trennungsstress, ein hypernervöses Wesen, eine ausgeprägte Leinenaggression und Angst vor allem, was motorisiert und größer als ein Mofa war.
Lange habe ich selbst versucht, Charlie alleine gerecht zu werden.
Ich las, lernte, übte, fragte Trainer*innen und experimentierte. Aber nichts wollte so richtig fruchten.
Deshalb entschied ich mich 2018, selbst Hundetrainerin zu werden. 2019 bis 2020 absolvierte ich die Ausbildung bei Ziemer & Falke.
Im Anschluss hospitierte ich einige Monate in der Hundeschule von Anja Petrick in Rosenheim, für die ich dann auch als Trainerin arbeitete.
Seit August 2021 nun bin ich in der Hundeschule SitzPlatzClick als Hundetrainerin beschäftigt.

Meine besondere Liebe gehört noch immer den Handicap-Hunden, aber auch alten Hunden und Hunden mit herausforderndem Verhalten.
Für mich ist sozial unverträgliches Verhalten eines Hundes eine Bitte um Hilfe. Deshalb sehe ich meine Aufgabe als Hundetrainerin darin, ein Bindeglied zwischen Hund und Mensch zu sein.
Ich möchte erklären und übersetzen, verbinden und vermitteln und ich möchte Motivation, Spaß und Freude in den gemeinsamen Alltag von Mensch und Hund bringen.
Mein Ziel sind Mensch-Hunde-Teams, die einander verstehen und vertrauen. Dass ein fairer Umgang sowohl mit dem Hund als auch mit dem Mensch im Mittelpunkt meiner Arbeit steht, ist für mich selbstverständlich.
Aktives Zuhören, Mitgefühl, genaue Beobachtung, Bedürfnisorientierung werden ergänzt von einem klaren Rahmen mit Regeln und Struktur für beide Enden der Leine.

Meine Schwerpunkte werden sein: